Der Gardasee

Ambiente und Klima

Der Präsenz des Gardasees hat die gesamte Umgebung ein Klima zu verdanken, das selbst im Winter angenehm milde ist und die beste Voraussetzung für einen Urlaub im Zeichen der Entspannung und des Wohlbefindens darstellt.
Die hervorstechende Eigenschaft des Gardasees und seiner Umgebung ist zweifelsohne das milde, beinahe mediterrane Klima, das, auch durch die Präsenz des Sees bedingt, selbst im Winter angenehm milde ist. Dieses optimale Klima zieht im Sommer die Anhänger der unterschiedlichsten Sport- und Wassersportarten an  den See (vor allem Windsurfer und Segler, aber auch Free Climber und Mountain Bike-Fans), wogegen die Gegend mit ihren zahlreichen Seen und Wasserspiegeln im Winter die idealen Voraussetzungen für einen unvergeßlichen Urlaub in einer einzigartigen Atmosphäre bietet. Dazu wartet der Gardasee mit einen reichen Bestand an Burgen und Schlössern, prachtvollen Herrenhäusern und historischen Bauwerken von großer künstlerischer und architektonischer Bedeutung auf Besucher.  


Daten zur Morphologie:

 Höhenlage: 65 m ü.d.M.
 Gesamtfläche: 370 km2
 Gesamtlänge des Seeufers: 165 km
 max. Länge (Nord-Südachse): 51,6 km
 max. Breite (Ost-Westachse): 17,2 km
 max. Tiefe: 346 m


Temperaturen

 

 

Wasser:

Luft:

Dezember – Februar

6°-10°

5°-15°

März – Mai

9°-18°

15°-24°

Juni – August

17°-27°

24°-32°

September

22°-17°

28°-20°

Oktober  - November

15°-10°

20°-10°

 

 


Landschaft

Im Norden verengt sich der Gardasee und wird von steil abfallenden Bergen eingefaßt, so daß die Landschaft den staunenden Besucher an einen nordeuropäischen Fjord erinnert. Im Süden dagegen verwandelt sich der See in ein breites, weniger tiefes Becken, aus welchem die längliche Halbinsel von Sirmione herausragt.


Die kleinen Inseln des Gardasees:

 

 Insel Garda, gegenüber von San Felice;
 San Biagio, in der Nähe der Festung von Manerba;
 Trimellone, in der Nähe von Cassone;
 die Inseln „del Sogno“ und „dell'Olivo“ in der Nähe von Malcesine;
 die Klippen Scoglio dell'Altare und Scoglio della Stella.
 

Das Bild der Ostküste wird von der langen Bergkette des Monte Baldo mit seinen hohen Gipfeln dominiert (Altissimo; 2078 m, Pozzette; 2128 m, Valdritta, 2218 m; Telegrafo, 2200 m). Die Kalkfelsen dieser Bergkette mit einer einzigartigen, aus einer Abfolge von Weiden, Waldgebieten, Tälern, Bergrücken, Vorgebirgen, Zypressen, Olivenhainen und Weingärten, vereinzelten Häusern und abgelegenen Dörfern entstehenden Landschaft fallen steil in den See hinab. Im Westen, zwischen Riva und Gargnano, wird das Seeufer zu einer vertikalen Felswand einer attraktiven und abwechslungsreichen Berglandschaft, die ihre höchste Stelle am Parì-Gipfel (1991 m) erreicht und durch mehrere weitere Gipfel belebt wird (Carone, 1621 m; Denervo, 1460 m; Castello und Pizzocolo, 582 m).


Mehrere kleine Täler erstrecken sich bis zum See:

 Das Sìngol-Tad bei Limone;
 das Bondo-Tal bei Tremosine;
 das Tal San Michele bei Campione;
 das Val di Sur bei Barbarano.

Die wichtigsten Täler der Gegend sind:

 Das Ledro-Tal, das sich bis zum Ponale erstreckt;
 das Toscolano-Tal, welches praktisch die Mündung des Valvestino-Tals darstellt;
 das Sarca-Tal am Nordende des Sees, durch das sich der gleichnamige Fluß zieht, aus dessen Geröllablagerungen die Ebenen von Arco, Riva und Torbole entstanden.

Hinter der Bergenge im Norden, südlich von Gargnano, ändert sich die Form des Sees. Das Ufer verläuft nun gerade, wird flacher und lediglich durch die Burg von Manerba (218 m) unterbrochen. Anschließend fällt es immer weiter ab bis nach Desenzano und Peschiera, um von da aus langsam bis Lazise und Bardolino wieder anzusteigen. Der Bogen des Sees schließt sich schließlich bei Garda an der Bucht von San Vigilio. Neben dem Sarca speisen mehrere kleinere Flüsse den See: Im Trentino die Nebenflüsse Varone, Albola und Ponale, im Westen der San-Giovanni (Limone), der Campione (San Michele) und der Brasa sowie der Toscolano, der Bornico und der Barbarano. Am östlichen Ufer schließlich, bei Cassone, mündet der Aril in den See. Der Cassone soll der kürzeste Fluss der Welt sein (150 m). Der einzige Abfluß des Gardasees ist der Mincio, der bei Peschiera aus dem See abfließt.

Siehe auch:

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